Baufinanzierung
    


Anschlussfinanzierung


Mit dem Ende der Sollzinsbindungsfrist stehen Sie vor einer grundlegenden Entscheidung. Sie können die Finanzierung bei der bisherigen Bank fortsetzen oder zu einem Anbieter wechseln, der bessere Konditionen vorlegt. Um sich frühzeitig einen günstigen Zins zu sichern empfiehlt es sich noch vor Ende der Sollzinsbindungsfrist ein Forward-Darlehen abzuschließen.



Prolongation oder Umschuldung


Im Rahmen der Prolongation verlängern Sie ihr bestehendes Darlehen bei ihrer bisherigen Bank. Das Verfahren verläuft unkompliziert und unbürokratisch. Etwas Sechs Monate vor Ablauf der Sollzinsbindungsfrist verschickt Ihre Bank einen neues Finanzierungsangebot. Dabei werden die Zinsen an das aktuelle Marktniveau angepasst. Im Normalfall ist keine erneute Bonitätsprüfung notwendig.

Trotz des unkomplizierten Verfahrens sollten Sie sich Vergleichsangebote von anderen Banken einholen. Solltensie nach Einsicht in die alternativen Angebote zum Entschluss kommen trotzdem bei Ihrer Hausbank zu bleiben, dann konfrontieren Sie ihre bisherige Bank mit an Angeboten. Mit etwas Glück erhalten Sie so ein paar Prozentpunkte Bonus.

Sollten Sie sich entscheiden die Anschlussfinanzierung bei einer neuen Bank abzuschließen spricht man von einer Umschuldung. In der Regel erhalten Sie nach einem Marktvergleich bessere Zinsangebote. Im Blick behalten sollten Sie auch die Kosten die ein Wechsel mit sich bringt (u.a. Grundbuch- und Notarkosten). Durch die Einsparungen der Umschuldung sollten diese Kosten gedeckt sein.


Günstige Zinsen frühzeitig sichern - das Forward-Darlehen


Mit einem Forward-Darlehen werden die Zinsen für einen späteren Vertrag nach Ablauf der Sollzinsbindungsfrist festgeschrieben. Somit haben Sie die Möglichkeit bei steigenden Zinsen ihre Kosten für eine neue Finanzierung zu begrenzen. Die Bank verlangt für den Abschluss einen Zinsaufschlag. Dieser Zinsaufschlag muss für jeden Monat, den der Kunde im Voraus unterzeichnet hat, gezahlt werden.

Beispiel für das Forward-Darlehen:

Ein Kunde schließt zwei Jahre vor Ablauf der Sollzinsbindungsfrist ein Forward-Darlehen mit 15-jähriger Zinsbindung ab. Der Sollzinssatzn beträgt 3,49 Prozent, der Zinsaufschlag 0,02 Prozenzt. Der Kunde zahlt am Ende für die 15 Jahre 3,97 Prozent Zinsen (3,49 % + 0,48 %).


Alternative zum Anschlussfinanzierung - der Bausparvertrag


Eine Möglichkeit Ihre Restschuld nach Ablauf der Sollzinsbindungsfrist zu verringern ist der Bausparvertrag. Ob ein Bausparvertrag Sinn macht muss im konkreten Fall betrachtet werden. Mit Abschluss des Bausparvertrages sichern Sie sich die Zinsen für ein späteres Bauspardarlehen. Dieses Bauspardarlehen können Sie in der Anschlussfinanzierung einsetzen.

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